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Hier sollen die beiden zurückliegenden Jahre an unseren Aktivitäten 
abgearbeitet werden.

Da kommt schon was zusammen! Unterm Strich kann man sagen - war
alles nur Spaß!!!

 

Kennlernwandertag am 11.09.13

Nach zwei aufreibenden Wochen im Gothaer Technikerschulalltag haben wir
uns erst einmal ein kleines Päuschen verdient.
Bei wunderbarem nasskaltem Septemberwetter wurde der Bollerwagen 
geschnürt und der Rucksack geschultert. Mit strammen Schritt und festem Blick
ging es in Richtung Krahnberg.
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Nach mehreren Stunden (ca. 30 min) Fußmarsch zur Eiger-Nordwand
des Krahnbergs erreichten wir unser Zwischenziel den Bürgerturm. 
Mit federnden Schritten wurde der Turm bezwungen. 
Mit schwerem Schritt ging es wieder hinab.
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Aber keine Atempause... Weiter ging es zum Tagesziel - Grillplatz im Wald.
Trotz ständiger Nörgelei:
- wie weit ist es denn noch
- sind wir bald da
- muss mal
- kann nicht mehr
- will nach Hause
- habe Angst im Wald
- die ärgern mich
- Fuß tut weh
- wird bestimmt bald regnen
kamen wir ohne Verluste an.
Eins, zwei fix - Grill aufgestellt, Kohle drauf, Feuer an. Die baldige Aufnahme
von Unmengen an Kohlenhydrate ließ die Stimmung wieder steigen.
Doch was war das! Blasphemie!! Teufelszeug!!! Grünzeug auf dem Grill neben
einheimischen Fleischspezialitäten. So etwas hat man in Thüringen noch
nicht gesehen. Zu mindestens nicht am heller lichten Tag und nicht auf einem
THÜROS.
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Nachdem der erste Schock überwunden wurde ging es zünftig weiter und
kurz vor Unterrichtsende wieder zurück.

Ein paar Bildchen von den geselligen Stunden gibte es hier..

 

Stadtführung / Hohenfelden 14.10.13

Kurz hintereinander standen zwei außerschulische Aktivitäten
auf dem Stundenplan.

Zum einen wollten wir den Ortsfremden aber auch den Ortskundigen
die Stadt Gotha aus Sicht eines Touris zeigen.
Überraschenderweise passt es da ganz gut das Frau Schuchardt aus 
unserem Hause ausgebildete Stadtführerin ist.
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Bei wunderbarem Herbstwetter ging es mit den Händen in den Taschen 
los. 
Wir arbeiteten uns vom alten Schwimmbad über den Brühl, Marktstraße,
Neumarkt, Buttermarkt, Hauptmarkt zur Wasserkunst durch.
Nach diesem Rundgang wäre man für die nächsten Wochen 
eigentlich kulturell gesättigt gewesen!
Aber Nein! Es drohte ja noch das zum anderen...

Und so war es dann auch am darauffolgenden Montag geschehen.
Bei gefühlter 2°C-Morgentemeperatur ging es nach Hohenfelden ins
Freilichtmuseum. 
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Hier arbeiteten wir uns durch Bohlenstuben, Bockwindmühlen und durch
eine Schmiede zum Höhepunkt des Tages der Limonadengaststätte vor.
Dort gab es nicht nur Waffeln, Kaffee und Kuchen sondern auch andere 
Auslagen zu bestaunen.
Herr S. aus dem Eichsfeld hat die Welt nicht mehr verstanden. So war das 
eben früher - war alles halt ein bisschen größer!
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Nach der Museumstour ging es noch zu einer mördermäßigen 
Wanderung auf den Riechheimer Berg. Völlig entkräftet erreichten wir
ein Wirtshaus im Wald und konnten nur mit großer Not die verbrannten
Kohlenhydrate wieder auftanken.
Danach ging es mit leichtem Schritt zurück...

Ein paar mehr Bildchen gibt es hier!  !  

 

Weihnachtsfeier 04.12.13

Das haben wir uns verdient!

Da ist man nun schon gefühlte 2 Jahre an der Bauschule zu Gotha und verliert vor
lauter Lernerei den Blick fürs Wesentliche. Lange keinen mehr drauf gemacht!
Zum Glück steht, wie jedes Jahr, überraschenderweise Weihnachten vor der Tür.
Und das heißt natürlich - Weihnachtsfeier angesagt!
Für die 13B1 bedeutet das nicht Glühwein saufen bis zum Verlust der Muttersprache.
Nein, nein, nein. Da steht Kultur auf dem Plan, Backen von glutenfreien Adventsplätzchen,
Singen von Weihnachtsliedern im Kreise seiner lieben Kommilitonen, 
Basteln von ökologisch, unbedenklichen Kinderspielzeug für die Lieben daheim... 
wollens mal nicht übertreiben. 
Fangen wir doch mit den Erstgenannten an, Glühwein saufen bis... 
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Gesagt, getan! Nach einem kurzen Stopp am preußischen Weihnachtsimbiss ging es
zum Kulturprogramm - Besichtigung der Kassematten. 
Hier bekamen wir von unserer Lieblingsstadtführerin Lilo einen Einblick in 300 Jahre
Vergangenheit. Und was haben wir dort gelernt. Die Türken, nücht können'se, richtige 
Ronny-Nation. Bauen wir fürn Schweinegeld ne riesige Wehranlage ums Schloss und die
greifen uns nicht an. Zu blöd, war alles umsonst. 
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Nach der Rückkehr ans Tageslicht ging es schnurstracks zum nächsten Programmpunkt -
Weihnachtsfeier im Weißen Hirsch.  
Bevor die Bescherung beginnen konnte, wurde sich sportlich betätigt.  Zwei Bahnen, zwei 
Mannschaften, zwei einfache Spiele.  
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Aber wie das bei Kindern so ist. Immer den Blick fest auf den Gabentisch. Die Vorfreude 
steigt ins Unermessliche, der Spannungsbogen droht zu brechen. 
Also gut - Bescherung.
Jedoch werden die Geschenke nicht einfach lieblos aufgerissen. Mittels einer komplizieren 
Abfolge von mehreren Durchgängen wurde der neue Besitzer der Geschenke 
ausgewürfelt.
Dabei war das absolute Highlight eine Pflegeserie für den reifen Mann. Dieser 
Retroduft aus den Anfängen der Parfümherstellung wechselte mehrfach den Besitzer. 
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Aber es kann nur einen Glücklichen geben. Herr F. aus E. wird sicherlich viele Jahre 
Freude an diesem schönen Präsent haben.
Als Erinnerung an den unvergesslichen Abend, hier  noch ein Bilder:

 

Kegelabend 26.03.14

Am 26.03.14 war es wieder soweit, die 13B1 wollte die Kugeln wieder
kreuzen.
An bekannter Wirkungsstätte fand man sich am frühen Abend 
zum sportlichen Wettstreit ein.
Diesmal ging es nicht nur um Ruhm und Ehre, nein! Diesmal wartete ein
Pokal aus purem Gold auf den glücklichen Sieger.
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Damit der nicht so protzig rüber kommt, wurde er in einem
dezenten Silberton lackiert. Das war natürlich Ansporn genug.  

Entsprechend Sitzverteilung im Klassenbuch wurden zwei
Mannschaften aufgestellt. Mit drei Siegen würde eine Mannschaft
morgen mit geschwellter Brust durchs Schulhaus laufen. 
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Mannschaft links setzte sich mit zwei Siegen souverän an die 
Spitze des Klassements. Doch Mannschaft rechts gab nicht klein
bei. Mit einem Kontersieg verbissen sie sich in die Wade der 
Führenden und hatten Blut geleckt.
Doch dann passiert der Schweizer Neuverpflichtung ein eklatanter
Rechenfehler. 96 + 3 ist eben nicht 100 sondern 99. Den anderen
Mannschaftsmitgliedern stand das Entsetzen in die Gesichter geschrieben. 
Nach einer Schreck-Viertelstunde war das Unausweichliche eingetreten,
die Niederlage war nicht mehr abzuwenden. Der Pokal aus purem Gold 
hatte einen neuen Besitzer.
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Zum Schluss gab es noch ein paar Galgenmännchen und 
einpaar Bilder... 

 

Sportfest 15.04.14

Bei herrlich, nasskaltem Frühlingswetter stand heute das Sportfest auf
dem Stundenplan.
Auf der Kampfbahn zu Gotha sollte es für uns erstmalig um Ruhm und Ehre
gehen. 
Wir waren für diesen Tag bestens präpariert, soll heißen, wir liefen im 
National T-Shirt der 13B1 auf und fühlten uns dadurch schon 20 % 
sportlicher.
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Nach einer kurzen, knackigen Erwärmung ging es los.
Station - Torwandschießen 
Kein Problem für den Auswahlkater des FC Bandy Legs. Die Ausbeute war etwas
ernüchternd und machte Hoffnung auf die nächsten Stationen. 
Station - Laufskibiathlon
Das war natürlich die Paradedisziplin für unsere Naturbursche aus dem 
Thüringer Wald. Im militärischen Gleichklang rechts / links, flog unsere 4er Staffel
förmlich über die Ziellinie.  
Hier eine perfekte Darbietung in Harmonie und Anmut. 
Man beachte hierbei den Mann mit dem Rambo-Gedächtnisbogen und seinem Killerinstinkt 
auf den Hartfasersteckadler.
Station - Sackweithüpfen
Hier gab es eine lächerliche Vorgabe der Logistiger von 2,73 m zu toppen. Wollen die uns 
beleidigen! 2,73 m? Nicht unsere Liga, lächerlich!!!
Wir schafften nur 2,70 m. Jetzt kommt aber ein großes ABER!
- der Sand war nicht toleranzfrei geharkt 
- der Sack war nicht aus Jute 
- die Windverhältnisse waren suboptimal 
- die Wertungsrichter waren überfordert
- und überhaupt...
Unter den Bedingungen sind 2,70 m vergleichbar mit den 8,90 m von Bob Beamon 1968 zur 
Olympiade in Mexiko-City. 
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Station - Gummistiefelzielwurf
Auf dem nächsten Bild sieht es so aus, als ob die Pestalozzischule auf Ausflug wäre.
Das täuscht! Ganz gewaltig! Höchste Konzentration am Wurfobjekt. Da machen sich viele 
Jahre Baustellenerfahrung bezahlt.
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Nach dem Absolvieren der Stationen stand das abschließende Tauziehen auf dem Programm.
Die fünf Jungs von Versorgungstechnik putzten wir noch weg, mussten uns jedoch der 12B2/12D1
im Viertelfinal geschlagen geben. Kein Problem. Die sind nächstes Jahr eh nicht mehr von der Partie
und da werden die Tauziehkarten neu gemischt. 
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Wer den ganzen Tag nochmal photographisch Revue passieren lassen möchte, der guckt mal hier...

 

Paddeltour 02.07.14

Mit kommendem Schuljahr stehen große Änderungen für die 13B1 an.
Aus Rationalisierungsgründen wird die 13B1 mit der 13B2 verschmolzen.
Man könnt jetzt sagen die 13B2 wird der Stammgruppe angehängt, beigemischt,
dazugestellt, angepappt, bzw., sind eben übrig.
Würden wir jetzt nicht so sagen, käme uns so nicht in den Sinn.
Aus diesem Grund haben wir eine Charmeoffensive gestartet und alle neuen Mitstreiter 
zur:
Kennlern-Verbrüderungs-Paddeltour der Herzen

eingeladen.

Zu früher Stunde machten wir uns auf in Richtung Creuzburg / Werra. 
Die mentale Vorbereitungsphase auf ein Minimum begrenzt, ging es sofort in die Riemen.

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Nach den ersten Kilometern wurde schnell klar, dass es noch ein weiter Weg sein wird,
bis sich alle körperlich und geistig in Gruppe 1 einpassen würden.
Aber man ist ja leidensfähig und gibt nicht gleich auf!
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Die gesamten 19 km Wasserstrecke wurden mit einem mehr oder weniger 
ununterbrochenen Schlafrhythmus von 180 Schläge/min. durchgepaddelt. 
Die ein oder andere Pause zur Verrichtung der Notdurft haben wir aus humanistischer 
Großherzigkeit dennoch zugelassen.
Man beachte auf dem nächsten Bild den verklärten Blick nach 12 Litern Flüssigkeits-
verlust.

Auch schön, die 70er-Jahre-Balaton-Gedächtnismütze - sicherlich ein Erbstück von 
unschätzbarem Wert. 
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Natürlich hatte das mörderische Tempo sein Tribut gezollt. In Probsteizella wurden dann
lebenswichtige Kohlenhydrate wieder aufgenommen und der Flüssigkeitshaushalt in den 
Normalbereich reguliert.
Trotz der schier unmenschlichen Strapazen, fanden wir, war doch lustig, können wir doch
mal wieder machen, hat uns gefallen...
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Den Rest der Bilder vom heutigen Tag, gibt's hier

 

Sportfest 17.09.14 

Das neue Schuljahr keine zwei Wochen alt, da ging es am 17.09.14 
zu sportlichsten Höchstleistungen auf der Kampfsportbahn zu Gotha.
Das schöne Wetter im Rücken und die bekannten Stationen vor uns,
hatten wir für diesen Tag Großes vor. Diesmal nicht klein, klein, diesmal 
nicht kleckern, diesmal sollte geklotzt werden.  
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Bei der ersten Station - Logistikstaffel, lief noch alles planmäßig. Hier belegten 
wir mit einer Zeit von 1:03 min einen ordentlichen Platz im Spitzenfeld des
Klassement.
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Bei den weiteren Stationen lief es dann nicht mehr ganz so rund. Beim Sackweit-
hüpfen hatten wir aber zumindest die beste B-Note. 
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Aber bei der neuen Station, der Oetti-Challenge, konnte uns keiner das Wasser
reichen. Schon das Sportgerät war uns durch seine Haptik über viele Jahre ein
vertrauter Begleiter geworden. Hier konnten wir mal zeigen, dass die 13B1 mit 
Druck umgehen konnte. Mit 20 Kästen setzten wir eine Duftmarke für die 
nächsten Generationen in dieser Disziplin.
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Am Ende aller Stationen reicht es nur für eine Platzierung im Mittelfeld. 
Aber egal, war trotzdem schön...

Hier noch ein paar mehr Bilder vom Sportfest

 

Klassenfahrt nach Dresden 03.-05.12.14

Anfang Dezember standen 3 Tage Klassenfahrt auf dem Stundenplan.
Als Ziel hatten wir uns Dresden ausgesucht. Natürlich nur wegen den kulturhistorischen
und städtebaulichen Highlights der sächsischen Landeshauptstadt!
Das nun auch nebenbei in Dresden (angeblich) einer der schönsten Weihnachtsmärkte
seine Pforten geöffnet hatte, nahmen wir nur als belanglose Nebensächlichkeit mit!!!
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In Dresden angekommen, ging es schnurstracks in Richtung Striezelmarkt und es wurde
am ersten Glühweinstand angedockt. 
Den "Winzerglühwein" gab es für lächerliche 3,50 € (pro Glas, nicht Kanister). Bei jedem Schluck
schämt man sich ein bisschen, weil man sich vorstellt, wie der arme, alte Winzer jede Traube 
einzeln zusammen geglaubt und mit viel Liebe gekeltert hat.   
Das Gefühl vom Glühweinstand nahmen wir natürlich mit zum Bratwurst-, Fladenbrot- und 
Lángos-Stand. Da ist bestimmt der arme, kleine Ungar mit seiner 7-köpfigen Kinderschar
nächtelang dabei...

Nach der ganzen Völlerei ging es zum sportlichen Wettstreit auf die Bowlingbahn. 
Alle nahmen die Treppe hoch zum Bowlingcenter! Alle? Nicht alle! Was haben wir vorher geredet und
argumentiert: "Jeder Gang macht schlank..." und so. Aber Nein, müssen die feinen Herren 
im Fahrstuhl fahren. Ist man zu fein zusammen mit der Gruppe zu laufen. Aber ha (Trommelwirbel)! 
Da blieb doch der Fahrstuhl stecken. Nein, gibt's doch nicht!? Doch!  

Nicht das das jetzt so gehässig rüber kommt, nein. Wir haben da schon mit den Jungs mitglitten.
Ehrlich! Was, wenn die da tagelang stecken bleiben. Notdurft, Hunger, Morddrohungen, Suizidgefahr,
Kannibalismus... Man hat da ja schon die dollsten Dinger gehört. 
Sind dann doch nach 15 min wieder raus gekommen. Kein Verlass auf die Technik!

Am nächsten Tag hatten wir ein hartes Kulturprogramm auf dem Zettel.
In den frühen Morgenstunden (9,30 Uhr) ging es zur Frauenkirche.
 
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Hut ab, alles in Handarbeit gefertigt. Hätten wir auch nicht besser machen können!
Danach sind wir rüber zur Gläsernen Manufaktur geflitzt. Wenn man schon mal in Dresden
ist, dann kann man auch gleich persönlich seine Bestellung für den alten Phaeton abgeben.
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Die stellen dort sage und schreibe 19 Phaetons am Tag (nicht pro Stunde) her. Dieser Stress, dieser
unmenschliche Druck, da tun einem die VW-Mitarbeiter echt leid, da will man nicht tauschen.
Da muss z.B. ein Team 19 Schiebdächer am Tag montieren. Das sind ja 2 Stck./h, Wahnsinn! Da 
wissen die armen Malocher nicht, wo sie zuerst hin rennen sollen. Aber mit neuem Jahr gibt's auch 
dort Mindeslohn! Damit können die dann endlich in Würde alt werden.
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Ja, und so neigten sich die 3 tollen Tage dem Ende zu.
Am Freitag stand nur noch "Abenteuer Deutsche Bahn" auf dem Programm, welches wir nach 
kurzweiligen 4,5 h  auch erfolgreich absolvierten.

Ein paar mehr Bilder von der Klassenfahrt gibt es hier

 

Weihnachtsfeier 15.12.14

Überraschend ist wieder mal Weihnachten! 
Um den Spannungsbogen der Vorfreude noch ein wenig zu überdehnen, 
begingen wir am 15.12.14 unsere Klassen-Weihnachtsfeier. Dort sollte 
neben ein paar lockeren Kegelrunden auch ein Geschenkewichteln 
durchgeführt werden. Da war die Hoffnung groß, das ein oder andere 
Geschenk für die Lieben zu erstehen.  
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Aber wie so oft - die Hoffnung stirbt zuletzt! 
Sicherlich, es waren schon ein paar Raritäten auf dem Gabentisch verteilt.
Stellvertreten sei zu nennen, ein mundgeschnitztes Fensterrollo, verschollen geglaubte
original Tonaufnahmen von Freddy Quinn und Florian Haidt aus den 20er Jahren.
(wer ist überhaupt Florian Haidt?), handsignierte Sonnenbrillen von Ray Ban und eine
Formelsammlung der eidgenössischen Ingenieursinnung im Perlmutteinband.
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Ja, da wurden die Kinderaugen immer größer und der Besitzneid war grenzenlos.
Nach ein paar nervenaufreibenden Würfelrunden, hatten sich die Geschenke ihre
Besitzer ausgesucht.

Beim anschließenden Kegeln Mann gegen Mann setzte sich unsere fränkische 
Allzweckwaffe souverän durch.
Der Abend klang feuchtfröhlich aus und wurde im Wohnheim zünftig beendet.
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Ein paar mehr Bildchen gibt's hier.

 

Abschlusstour 10.-11.06.14

Die zwei Jahre neigen sich dem Ende! Nur noch ein kleiner Schritt bis zur
Exmatrikulation.
Bevor wir diesen Schritt gemeinsam vollziehen, wollen wir nochmal unsere 
Sozialkompetenzen schärfen. Was macht sich da besser, als zusammen in
einem Boot in die gleiche Richtung zu paddeln.
Gesagt, geplant und ausgeführt - auf in Richtung Werra!
Diesmal ging es von Lauchröden nach Creuzburg.
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Mit zwei Schlauchbooten und zwei Denkmalpflegern ging es bei 
herrlichem Sonnenschein immer hart an der innerdeutschen Grenze entlang.
Nach 3 km war der erste geplante Zwischenstopp - Kultur war angesagt.
Rechter Hand thront auf einem Berg die Burg Brandenburg. Also, Boote
anlanden und sichern, Proviant schultern und im lockeren Laufschritt den 
Berg erstürmt.   
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Bei einer Burgführung wurden den Hochbauern rudimentäre 
Grundkenntnisse in Burganlagen vermittelt, die Denkmalpfleger verbuchten
den Ausflug als Prüfungsvorbereitung im Fach BH.
Nun aber wieder zum eigentlichen Zweck unseres Daseins! 
Rauf auf die Boote, rein in die Riemen und bei einem 60er Trommelschlag
wurde die Galeeren wieder auf Fahrt gebracht.
Nach insgesamt läppischen 6 h Fahrzeit erreichten wir ohne Verluste unser
Ziel.
Unter argwöhnischen Augen von ein paar Dauercampern errichteten wir 
unser Nachlager in Creuzburg.
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Eins zwei fix für das Lagerfeuer ein paar Bäume gefällt, Grill hochtakten,
Unmengen rohes Fleisch auflegen und alkoholische Leichtgetränke in 
Griffweite platzieren. Eben, was man in Thüringen nach 18,00 Uhr so macht.
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Klar, wenn man so früh zu Abendbrot ist, dann hat man nach 2,5 h schon
wieder Hunger. Man kann den Hunger kurzzeitig mit alkoholischen 
Leichtgetränken klein halten. Aber irgendwann, bevor sich der Magen 
selbst verdaut, müssen finale Lösungen gefunden werden. 
Oha, da trifft es sich gut, dass mehrere Steinwürfe entfernt eine 
ARAL-Tankstelle auch 3,00 Uhr noch offen hat. 
Rüber über den Stacheldrahtzaun, eine neue Schneise in das Kornfeld
gepflügt (unentbehrlich für den Rückweg) und am Nachtschalter 
eingerastet.
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Der Morgen danach wird dann meist etwas verhaltener begrüßt. In 
gedimmter Lautstärke und mit zurückhaltenden Bewegungsabläufen 
lässt man die gestrige Nacht mit einigen größeren Lücken Revue passieren.
Da hilft es, dass wieder Unmengen rohes Fleisch (Gehacktes) konsumiert
werden kann
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In den frühen Mittagsstunden ging es dann wieder zurück in unser 
bürgerliches Leben.

Alle Bilder von unserer Abschlusstour gibt es hier!
   
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